Aktuelle Neuheiten
Stand: 20. April 2018

 

Datum

letzte Ergänzung

Thema

 

12.04.18

 

Großes Familienfest „110 Jahre Elektromobilität“

09.03.18

 

Nahverkehr bekommt Fördermittel für die Hauptuntersuchung der Straßenbahnen und für Batteriebusse

22.03.18

 

Zweite HU für die SN 2001 begonnen

22.03.18

 

Radreifenverschleiß bereitet sorgen

22.03.18

 

Fortsetzung der Bauarbeiten Wendeschleife Berliner Platz

25.02.16

20.04.18

Aktuelle Werbeänderungen

 

Großes Familienfest

„110 Jahre Elektromobilität“

 

Beim großen Familienfest am Samstag, dem 23. Juni 2018 von 10 Uhr bis 18 Uhr öffnen unter dem Motto „110 Jahre Elektromobilität“ sowohl die Nahverkehr Schwerin GmbH (NVS), als auch die Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft (SAS) ihre Tore für die Besucher.

An diesem Tag werden Sonderbahnen zum Betriebshof Haselholz eingesetzt.

Beim Schweriner Nahverkehr können die jungen Besucher mit der Kinderbahn fahren. Für die älteren stehen zwei Fahrschulbahnen bereit. In der Buswerkstatt- und Straßenbahnwerkstatt bieten Mitarbeiter Besichtigungen an.

Auf dem gesamten Gelände sorgen verschiedene Aktionen, Fahrten mit einem Eventkorb in 55 Meter Höhe, eine Riesenhüpfburg, Trampolinanlage und vieles mehr für Spiel und Spaß für die ganze Familie. Neben der jungen Schweriner Band Dreadless Ocean, sorgen Bernhard Brink, Norman Langen, die Band Mr. Douglas & Friends sowie die Band EWIG mit Janette Biedermann für musikalische Unterhaltung.

weitere Einzelheiten demnächst.

 

Nahverkehr bekommt Fördermittel für die Hauptuntersuchung der Straßenbahnen und für Batteriebusse

 

Der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Christian Pegel (SPD), übergab am 8. März 2018 eine Fördermittelbescheid an den Geschäftsführer der Nahverkehr Schwerin GmbH, Wilfried Eisenberg, in Höhe von knapp 1,6 Millionen Euro für 2018 und den gleichen Betrag für 2019.

Das Geld soll für die zweite, erweiterte Hauptuntersuchung der Straßenbahnen eingesetzt werden. In den nächsten Jahren sollen jährlich fünf Triebwagen mit einem Kostenaufwand von ca. 600.000 Euro je Fahrzeug einer Grundinstandsetzung unterzogen werden. Diese findet in der Schienenbahnwerkstatt des Nahverkehrs statt. Zunächst werden drei Bahnen bis auf die letzte Schraube zerlegt. Dann wird ein Sachverständiger entscheiden, ob dies auch bei allen anderen Fahrzeugen geschehen muss.

Parallel ist eine Verbesserung des Komforts und die Erhöhung der Sicherheit für die Fahrgäste vorgesehen. So erhält jede Bahn eine zweite ausklappbare Rampe. Die Barrierefreiheit wird immer wichtiger, nicht nur für Rollstuhlfahrer sondern auch für Fahrgäste mit Kinderwagen und Rollatoren. Weiterhin erhalten die Bahnen so genannte Fahrerassistenzsysteme. Dazu zählt ein automatisches Bremssystem, das ein Auffahren der Bahnen verhindert. Außerdem werden neue Ansagen der Haltestellen installiert. In einigen Bahnen werden außerdem neue Sitze montiert. Diese Kosten muss der Nahverkehr aber selber tragen.

Die Bahnen haben eine allgemeine Lebensdauer von ca. 30 Jahren. Der Geschäftsführer Herr Eisenberg geht davon aus, dass die Bahnen länger im Einsatz bleiben. Der Minister Herr Pegel betonte, dass es besser sei, mit Grundinstandsetzungen die Lebensdauer zu erhöhen, als immer wieder neue Straßenbahnen zu kaufen.

Ferner ist das Geld auch für einen neuen Dacharbeitsstand gedacht. Dieser soll bessere Arbeitsbedingungen für die Tätigkeiten an den Komponenten auf dem Dach der Straßenbahnen bieten. Künftig wird auch für die Instandhaltung der Elektrobusse benötigt.

Die Fahrzeuge mit dieser modernen Antriebsart will der Nahverkehr noch in diesem Jahr beschaffen. Gemeinsam mit der Rostocker Straßenbahn AG und neu mit der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen in Ribnitz-Dammgarten werden insgesamt sechs Elektrobusse gekauft. Die Beschaffungskooperation erfolgt mit den anderen beiden Städten, weil der Bund erst ab einer Beschaffung von fünf Fahrzeugen eine 80%ige Förderung zusagt.

Für die Generalinspektion der Straßenbahnen hat der Nahverkehr auch sein Personal verstärkt. Das Team wurde mit zwei Mechatronikern verstärkt. Die Personalauswahl war riesengroß. Alle waren Rückkehrer, die meist auswärts gelernt und gearbeitet haben und jetzt wieder in die Heimat wollen.

 

Zweite Hauptuntersuchung für die SN 2001 begonnen

 

Blick in den entkernten Tw 811.
Foto: Axel Aurich (22.03.18)

Am 12. März 2018 begann die zweite Hauptuntersuchung für Straßenbahnen vom Typ SN 2001 mit der Zerlegung des Tw 811. Zunächst sollen drei Bahnen bis auf die letzte Schraube zerlegt werden. Dann entscheidet ein externer Sachverständiger, ob dies auch bei allen anderen Fahrzeugen geschehen muss.

Parallel ist eine Verbesserung des Komforts und die Erhöhung der Sicherheit für die Fahrgäste vorgesehen. So erhält jede Bahn eine zweite ausklappbare Rampe. Die Barrierefreiheit wird immer wichtiger, nicht nur für Rollstuhlfahrer sondern auch für Fahrgäste mit Kinderwagen und Rollatoren. Weiterhin erhalten die Bahnen so genannte Fahrerassistenzsysteme. Dazu zählt ein automatisches Bremssystem, das ein Auffahren der Bahnen verhindert. Außerdem werden neue Ansagen der Haltestellen installiert. In einigen Bahnen werden außerdem neue Sitze montiert.

Diese Arbeiten finden in der Schienenbahnwerkstatt des Nahverkehrs statt und werden durch das Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

 

Radreifenverschleiß bereitet Sorgen

 

Messplatz im Tw 813
Foto: Axel Aurich (22.03.18)

An den Triebwagen vom Typ SN 2001 zeigt sich ein erhöhter Verschleiß der Radreifen. Dieses Phänomen tritt schon seit einiger Zeit in recht unterschiedlichen Ausmaßen auf. Anfang März 2018 begann eine genauere Untersuchung zur Feststellung der Ursachen. Der Zug 813-822 wurde mit umfänglicher Messtechnik und der dazugehörigen Verkabelung ausgerüstet. An den Drehgestellen wurden Sensoren und hochauflösende Kameras angebracht, die die Stellung der Drehgestelle und der Räder zur Schiene dokumentieren. Im ersten Triebwagen befindet sich im Fahrgastraum über dem ersten Drehgestell der Messplatz für die Technik. Die Fahrten fanden vom 19. bis 23. März 2018 statt. Gegenwärtig erfolgt die Auswertung der gewonnen Daten.

 

Fortsetzung der Bauarbeiten an der Wendeschleife Berliner Platz

 

Seit dem 19. März 2018 werden die witterungsbedingt im Herbst unterbrochenen Bauarbeiten an der Wendeschleife Berliner Platz fortgesetzt. Jetzt erfolgt die Erneuerung der Innenschleife. Die Arbeiten finden von Montag bis Freitag am Tage statt. Während dieser Zeit ist Schleife für den Straßenbahnverkehr gesperrt. Die Gleise auf Holzschwellen stammen noch aus dem Jahre 1974, der Eröffnung der Strecke vom Platz der Jugend zum Großer Dreesch II, Zentrum (heute Berliner Platz).

 


Aktuelle Werbeänderungen

 

 

Bus 173 mit der neuen Werbung.
Foto: Axel Aurich (12.04.18)

Der Bus 160 erhielt am 18. Und 19. April 2018 eine neue Werbung für eine Elektofirma.

 

© 14.06.13 Axel Aurich